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Schäden erkennen
und dokumentieren
Der Zustand unserer Kanäle war in früheren Jahren zumeist unbekannt. Handlungsbedarf ergab sich in der Regel erst bei Abflussproblemen oder Verstopfungen. Erst mit einem gestiegenen Umweltbewusstsein in Verbindung mit einer in den 80er Jahren entwickelten Kameratechnik wurde ein genauer und teilweise erschreckender Einblick in die Abwasseranlagen ermöglicht.

Eine erste systematische Kamerauntersuchung des Schwerter Kanalnetzes wurde von der SEG in den Jahren 1993 - 1997 durchgeführt. Diese 1997 abgeschlossene Ersterfassung brachte eine genaue Erkenntnis über das inzwischen auf 250 km angewachsene Leitungsnetz. Der festgestellte Schadensumfang lag dabei im bundesweiten Mittel. Demnach waren etwa 75 km, d.h. ein Drittel des Kanalnetzes, schadhaft. Nach einer Prioritätenliste wurden unmittelbar nach Erkennung die schwersten Schäden, bei denen eine Grundwasserverschmutzung zu befürchten war, beseitigt.

Auch nach der Ersterfassung und Reparatur der Kanalschäden wird das Kanalnetz systematisch weiter überwacht. Dies dient einerseits der Schadensvorbeugung und damit dem Werterhalt der Anlagen, andererseits werden auf diese Weise gesetzlich geforderte Überwachungspflichten erfüllt.

Die häufigsten Schadensbilder sind Scherbenbildung, Längs- und Querrisse, unsachgemäß angebundene Hausanschlüsse, Wurzeleinwuchs und Rohrversätze.